Mehr Menschlichkeit

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Obligatorisches Kleidungsstück am Infotag: Die EUTB-Mitarbeiterinnen (von links) Silke Richwien und Daniela Weise präsentieren die neue EUTB-Maske. - Fotos: EUTB

Im Rahmen eines gemeinsamen Informationstages hat das Paritätische Zentrum am Samstag, 19. September, seine Arbeit vorgestellt. Mit einem Informationsstand direkt vor den Beratungsräumen an der Bahnhofstraße 4 luden die beteiligten Institutionen interessierte Bürger zum persönlichen Gespräch mit den Mitarbeitern der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungsstelle (kurz: EUTB), der Selbsthilfe-Kontaktstelle (SHK) und des Vereins zur Selbsthilfe behinderter und nichtbehinderter türkischer Mitbürger Hamm e.V. ein.

Während die EUTB sich als Lotse im Gesundheitssystem versteht, bietet die SHK einen Zugang zu Angeboten der Selbsthilfe und begleitet bei der Initiierung von entsprechenden Gruppen. Der türkische Verein wiederum ist mittlerweile vor allem für türkische Mitbürger in Hamm zu einer zentralen Anlaufstelle geworden. Die gute Kooperation und Vernetzung der drei Einrichtungen bietet Ratsuchenden dabei einen zusätzlichen Vorteil und die Möglichkeit, auf ein breites Angebotsspektrum zurückgreifen zu können.

Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann stattete dem Stand auch einen Besuch ab. - Foto: EUTBNeben der Vorstellung der verschiedenen Inhalte und Dienstleistungen sorgte ein buntes Rahmenprogramm für Abwechslung an diesem Tag. Die junge Sängerin Melissa gab stimmgewaltig ein breites Repertoire an englischen und türkischen Liedern zum Besten und die vkm-Dancers sorgten mit ihrer Cheerleading-Performance für eine ausgelassene Stimmung. In einer kurzen Ansprache hob Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann bei seinem Besuch am Stand schließlich die enorme Bedeutung der Gleichberechtigung aller Menschen hervor. Niemand dürfe im Schatten zurückgelassen werden und müsse eine Chance auf eine vollwertige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erhalten, so der Oberbürgermeister. Bei allen drei Trägern bedankte er sich für deren Einsatz und ihren Beitrag dazu, die "Stadt ein Stück menschlicher zu machen".