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Tempo machen für die Inklusion

Wo gibt es Barrieren in der Stadt? Und wie kann man Verbesserung bewirken? Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen veranstalten das Arbeitsmarkt-Integrationsprojekt MAIA, die Selbsthilfe-Kontaktstelle, die Teilhabeberatung (EUTB) und der Türkische Verein zur Selbsthilfe Behinderter und Nichtbehinderter Türkischer Mitbürger Hamm am 7. Mai einen gemeinsamen Aktionstag in der Fußgängerzone.

Unter anderem sollen dabei genau diese Fragestellungen beantwortet werden. Von 11 bis 15 Uhr werden die vier Einrichtungen ihre verschiedenen Angebote vor der Bahnhofstraße 4 der Öffentlichkeit präsentieren. Der Europäische Protesttag findet in diesem Jahr bereits zum 30. Mal statt.

Unter dem diesjährigen Motto der Aktion Mensch „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel!“ wird es verschiedene Aktionen geben. So werden drei Gruppen von Jugendlichen mit und ohne Behinderung mit sogenannten „Barriere-Check“-Taschen der Aktion Mensch ausgestattet und absolvieren jeweils eine Tour durch die Innenstadt. Dabei werden sie auch Rollstühle und Rollatoren nutzen, um zu erleben, wie sich Barrieren wie Bordsteinkanten, Treppenstufen oder ähnliches auf ihre Mobilität auswirken.

Im Anschluss werden sie um 12 Uhr beim Lippewelle Center-Talk, der sich an diesem Tag dem Thema Barrierefreiheit widmet, direkt von ihren Erfahrungen berichten. Die Menschen in der Fußgängerzone werden parallel dazu eingeladen, Barrieren und eigene Erfahrungen damit auf Plakate oder mit Kreide auf den Boden zu schreiben und diese so mit der Öffentlichkeit zu teilen. Den vier teilnehmenden Institutionen geht es an diesem Tag vor allem darum, sich mit Interessierten auszutauschen und insbesondere für Barrieren zu sensibilisieren. Ein Rahmenprogramm mit Musik und türkischen Snacks rundet den Tag ab.